Häufige Fragen


Machen Sie auch ...-Recht?

Wir haben für Sie unsere Tätigkeitsgebiete zusammengestellt. Natürlich gibt es auch hier nicht genannte Bereiche, die wir im Einzelfall für Sie erledigen können.

Was kostet mich das?

Wir haben auch eine kleine Übersicht über die anwaltlichen Gebühren zusammengestellt.

Was ist der Unterschied zwischen Vollmacht und Auftrag?

Der Auftrag betrifft das Innenverhältnis zwischen Mandant und Anwalt. Wenn der Mandant den Auftraggeber z. B. beauftragt, einem Mieter zu kündigen, dann schreibt der Anwalt die Kündigung, schickt sie an den Mieter und berechnet nach Abschluss der Sache dafür seine Gebühren.

Wenn der Anwalt aber im obigen Beispiel die Kündigung ohne weiteres an den Mieter schickt, wird sich dieser zunächst irritiert fragen, was denn dieser Anwalt mit seinem Mietverhältnis zu tun hat, und dann die Kündigung deswegen zurückweisen. Hier kommt die Vollmacht ins Spiel. Die Vollmacht ermöglicht es dem Anwalt, für seinen Mandanten Dritten gegenüber aufzutreten. In einigen Fällen wie bei der Kündigung muss diese Vollmacht schriftlich vorliegen.

Was ist eigentlich ein Fachanwalt?

Wie es bei Ärzten Fachärzte gibt, so gibt es bei den Anwälten Fachanwälte - ausgewiesene Spezialisten auf bestimmten Rechtsgebieten. Allerdings sind die Fachanwaltschaften eine verhältnismäßig neue Einrichtung, so dass die Fachanwaltsbezeichnungen noch nicht sehr weit verbreitet sind. Dass ein Anwalt einen Fachanwaltstitel nicht hat, bedeutet also nicht, dass er sich auf dem Gebiet nicht gut auskennen kann - wenn ein Anwalt einen Fachanwaltstitel hat, kann man aber davon ausgehen, dass er das entsprechende Gebiet tatsächlich umfassend beherrscht.

Zur Erlangung des Titels muss man an einem in der Regel 120-stündigen Lehrgang teilnehmen, drei Klausuren hierzu erfolgreich bestehen, mindestens drei Jahre Berufserfahrung haben und eine bestimmte Mindestanzahl an Fällen im jeweiligen Rechtsgebiet bearbeitet haben.

Nach Erlangung des Titels ist man verpflichtet, sich in dem Rechtsgebiet laufend umfassend fortzubilden und die Fortbildung nachzuweisen.

Wie ist das mit Vorschüssen auf die Gebühren?

Nach § 9 RVG ist der Rechtsanwalt jederzeit berechtigt, einen angemessenen Vorschuss auf die angefallenen und die voraussichtlich noch anfallenden Gebühren zu verlangen.

Im allgemeinen verlangen wir Vorschüsse in folgenden Fällen:

  1. generell immer in Strafsachen
  2. wenn wir Gerichtskosten oder andere Gebühren verauslagen müssen
  3. wenn sich Sachen voraussichtlich länger hinziehen werden
  4. wenn höhere Beträge anfallen werden